„Die Entwicklung eines genialen Heizsystems ist für die Menschheit wichtiger
als die Entdeckung eines neuen Planeten“
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Eine Wärmepumpe funktioniert nach dem gleichen Prinzip wie ein Kühlschrank. Dazu zirkuliert in einem geschlossenen Kreislauf ein Kältemittel. Diese Kältemittel, heutzutage Gase wie Ammoniak oder Propan, nehmen Wärme aus der Umgebung (Luft) auf, um sie ins Innere des Hauses zu pumpen. Damit sie für die Hausheizung nutzbar ist, muss die Wärme aus der Umgebung allerdings noch auf eine höhere Temperatur gebracht werden. Für diesen Prozess braucht die Wärmepumpe Strom aus dem Netz.
Heizungen mit Wärmepumpen werden seit rund 30 Jahren in Wohngebäuden eingesetzt, sind technisch ausgereift und zuverlässig. Sie erschließen der Umgebungsluft gespeicherte Sonnenwärme und geben diese an den Heizkreislauf und das Warmwasser ab. Am effizientesten sind Luftwärmepumpen.
Wärmepumpenheizungen sind als Zentralheizungen einsetzbar. Es gibt sie in allen Größen und Leistungsklassen Haupteinsatzgebiet sind Ein- und Zweifamilienhäuser. Richtig konzipiert und eingestellt arbeiten sie wirtschaftlich und effizient.
Ein Umweltwärme-Heizungssystem besteht hauptsächlich aus Wärmekollektoren und einer elektrisch angetriebenen Wärmepumpe. Im geschlossenen Kreislaufsystem sorgt die Pumpe dafür, dass der flüssige Wärmeträger die Wärmeenergie von den Kollektoren zur Heizung transportiert.
Technisches Funktionsprinzip
Wärmepumpen funktionieren nach einem relativ komplexen technischen Prinzip. Am Beispiel einer wärmepumpe lässt es sich vereinfacht folgendermaßen beschreiben:
* Eine spezielle Wärmeträgerflüssigkeit mit sehr niedriger Temperatur durchströmt den Erdkollektor.
* Aus dem wärmeren Erdreich nimmt sie Wärme auf und wechselt dadurch ihren Zustand von flüssig zu gasförmig.
* Dieses Gas wird anschließend von einer Pumpe unter starkem Druck verdichtet. Dadurch erwärmt es sich nochmals stark – so wie auch das Ventil eines Fahrradschlauches beim Aufpumpen heiß wird.
* Nun gibt das heiße Gas die Wärme an das Wasser im Heizungssystem ab und wird wieder flüssig – steht aber immer noch unter hohem Druck.
* Bevor der Wärmeträger erneut in den Kollektor strömt, wird der Druck abgelassen und die Flüssigkeit kühlt sich auf ihre ursprüngliche Temperatur ab.
Da nur Wärmepumpen mit geringem Stromverbrauch energetisch sinnvoll sind, müssen sie sorgfältig geplant und die einzelnen
Techniken von Wärmepumpen
Zwei Techniken stehen zur Verfügung, um die in der Erde gespeicherte Energie zu nutzen: zum einen über einen horizontalen großflächigen Wärmeaustauscher und zum anderen über den vertikalen Wärmeaustausch mit Erdwärmesonden. Beim horizontalen System erfolgt der Entzug der Wärme aus dem Erdreich großflächig über im Boden verlegte Wärmeaustauschrohre, die so genannten Erdreichkollektoren.
Außenluft ist überall vorhanden und für einen Wärmebedarf bis ca. 30 kW einsetzbar. Luft gibt es überall. Sie kann als Wärmequelle ohne großen baulichen Aufwand gegenüber anderen Varianten erschlossen werden. Ventilatoren führen die Außenluft am Verdampfer der Wärmepumpe vorbei, wobei ihr Wärme entzogen wird. Da mit fallender Außentemperatur die Leistung der Wärmepumpe nachlässt, unterstützt ein Elektro-Heizstab die Wärmepumpe an den wirklich sehr kalten Tagen des Jahres.
Luft/Wasser-Wärmepumpen gibt es in drei unterschiedlichen Bauformen:
- Kompaktwärmepumpen
-Außenaufstellung
- Kompaktwärmepumpen
-Innenaufstellung
- Splitwärmepumpen mit einem Innen- und Außenteil
Genehmigung:
Die Nutzung der Wärmequelle Luft ist genehmigungsfrei.

