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Wie funktioniert die ACALOR- Direktwärmepumpe
Die patentierte Technik der Direktkondensation bringt die aus der Luft gewonnene Wärme direkt ins Haus in die Fußbodenheizung.
Im Verdampfer im Außenbereich wird der Luft geringfügig Wärme entzogen. Genau so viel, damit das flüssige Kältemittel verdampft und dabei die Energie aufnimmt. Anschließend wird in der Direktwärmepumpe durch Erhöhung des Druckes die Temperatur des gasförmigen Kältemittels erhöht. Mit nun hoher Temperatur geht es ins Haus, gibt die überschüssige Wärme an das Brauchwasser ab. Dies geschieht über außen auf dem Wasserspeicher geführte Kupferrohre. Dadurch sind Temperaturen bis 80° C. möglich.
Von dort geht es in den Heizkreisverteiler und über die einzelnen Heizkreise ins Haus. Die Aufteilung der Heizkreise ermöglicht unterschiedliche Temperaturen in den einzelnen Räumen, z. B.. Wohnzimmer 21°, Bad 23°, etc. Das Besondere an der Technik: die Wärme wird nur dort abgegeben, wo sie benötigt wird. Immer an der kältesten Stelle des Raumes. Dort wird das gasförmige Kältemittel flüssig und erwärmt den Estrich. Die Vorlauftemperaturen liegen unter 30° C.
Das wieder flüssig gewordene Kältemittel wird durch den Druck im System (ca. 9 bar) wieder nach aussen geführt und der Kreislauf beginnt von vorne.
Die Besonderheiten hierbei: ein sich selbst regulierendes System, welches der Nutzer über ein Thermostat rauf- und runterregeln kann. Keine Zusatzkomponenten wie Wärmetauscher, Wasserpumpe, etc. erforderlich. Dies funktioniert auch bei tiefsten Außentemperaturen hocheffektiv und sparsam. Durch den Einsatz hochwertiger Komponenten mit langer Lebensdauer haben sie die seit 1990 eingebauten ACALOR- Direktwärmepumpen als praktisch wartungsfrei und verschleißarm erwiesen.
